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Barrierefreiheit für Personen mit eingeschränkter Mobilität in Sportanlagen: Was Sie wissen müssen

Pictogramme sur une place de stationnement pour PMR

L’Barrierefreiheit von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, insbesondere in den Sportanlagen, ist unerlässlich, um einen gleichberechtigten Zugang zu körperlichen und sportlichen Aktivitäten für alle zu gewährleisten, einschließlich Personen mit eingeschränkter Mobilität (PMR) und, allgemeiner, Menschen mit Behinderungen (PSH). Die Barrierefreiheitsstandards für Menschen mit eingeschränkter Mobilität (PMR) / Menschen mit Behinderungen (PSH) spielen eine Schlüsselrolle dabei, Sportanlagen offen und diskriminierungsfrei zu gestalten. Sie werden durch Vorschriften festgelegt, um die Sicherheit, den Komfort und die Autonomie von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Sportanlagen müssen diese Normen bereits bei Bau oder Renovierung berücksichtigen, insbesondere hinsichtlich der Zugangsbreiten, der Installation von Rampen, angepasster Ausrüstung, der Beseitigung von Hindernissen und der Bereitstellung von Rollstuhlanpassungen. Diese Bemühungen tragen dazu bei, ein inklusives und sicheres Umfeld, damit jeder die angebotenen Aktivitäten vollumfänglich nutzen kann. Wir werden die Zugänglichkeitskriterien, die spezifischen Anpassungen und die notwendigen Dienstleistungen für ein inklusives Erlebnis in Sportanlagen.

Allgemeine Zugänglichkeitskriterien in Sportanlagen

Zugangswege und Eingänge

Es ist unerlässlich, dass die Zugangswege und Eingänge von Sportanlagen so gestaltet sind, dass ein Zugang einfach und sicher für alle, einschließlich Personen mit eingeschränkter Mobilität und Menschen mit Behinderungen. Dazu gehört die Festlegung von Mindestbreiten für Wege, die es einem Rollstuhl und einer Begleitperson ermöglichen, sich problemlos nebeneinander zu bewegen. Rampen, die für den Rollstuhlzugang unerlässlich sind, müssen den Zugänglichkeitsnormen in Bezug auf Neigung, Breite und Länge entsprechen. Eingänge müssen mit automatischen Türen oder leicht zu öffnenden Systemen ausgestattet sein, um Hindernisse zu beseitigen.

Beschilderung und Kommunikation

Eine klare Beschilderung und eine effektive Kommunikation sind unerlässlich für die Barrierefreiheit in Sportanlagen. Die Beschilderung muss gut sichtbar, verständlich und für sehbehinderte Personen beleuchtet sein. Kommunikationssysteme müssen so angepasst werden, dass sie für Personen mit kognitiven, auditiven oder visuellen Beeinträchtigungen zugänglich sind, zum Beispiel durch die Installation von Induktionsschleifen für Hörgeschädigte.

Technische Anforderungen und adaptive Lösungen

Die technischen Anforderungen an die Barrierefreiheit müssen bereits bei der Planung von Sportanlagen berücksichtigt werden. Dazu gehören die Anpassung der Gerätehöhe, die Breite der Gänge und die Bereitstellung barrierefreier Sanitäranlagen. Es ist unerlässlich, adaptive Lösungen wie barrierefreie Umkleidekabinen und Duschen zu integrieren, um den spezifischen Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen gerecht zu werden. Darüber hinaus müssen Sportgeräte den Normen für Brandschutz und Bauvorschriften, wodurch eine sichere Umgebung für alle Nutzer gewährleistet wird.

Spezifische Gestaltung von Sportanlagen

Trainingsräume und Geräte

Es ist unerlässlich, dass Trainingsräume und Sportgeräte für alle zugänglich, einschließlich Personen mit eingeschränkter Mobilität und Menschen mit Behinderungen. Dafür ist die Installation von Haltegriffe ist unerlässlich, um Bewegungen wie Hinsetzen oder Aufstehen zu unterstützen, ebenso wie die Verfügbarkeit angepasster Geräte, zum Beispiel Krafttrainingsgeräte, die vom Rollstuhl aus bedienbar sind. Die Raumdimensionen müssen einen einfacher Zugang, die ausreichende Durchgangsbreiten für einen Rollstuhl und eine Begleitperson bieten. Bedienelemente und Möbel sollten in praktischen Höhen zwischen 0,90 und 1,30 Meter für eine manuelle Bedienung und in einer Höhe von nicht mehr als 0,80 Meter für diejenigen, die eine detailliertere Interaktion benötigen.

Schwimmbäder und Wasseranlagen

Schwimmbäder und Wasseranlagen müssen so gestaltet sein, dass die Barrierefreiheit gewährleisten. Dazu gehören die Installation von Rampen für den Zugang zu Schwimmbecken, zugängliche Sprungbretter und -türme sowie Umkleideräume und Duschen, die an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen angepasst sind. Effektive Kommunikationssysteme, einschließlich akustische und visuelle Alarmesind für die Sicherheit aller Nutzer unerlässlich. Darüber hinaus erleichtert die Bereitstellung spezieller Ausrüstung, wie z. B. Wasserrollstühle, den Zugang zum Wasser für alle.

Sportplätze und -felder

Sportplätze und -felder müssen so gestaltet sein, dass sie eine inklusive Sportausübung. Die Oberflächen müssen eben, ohne Hindernisse und mit Neigungen sein, die nicht mehr als 2% um die Fortbewegung zu erleichtern. Bodenmarkierungen müssen sichtbar und kontrastreich damit sie von Personen mit Seh- oder geistigen Beeinträchtigungen leicht erkannt werden können. Die in den Vorschriften empfohlenen Beleuchtungsstärken werden ebenfalls eingehalten. Darüber hinaus müssen Einrichtungen wie Ruhebänke und Unterstände zugänglich und gut positioniert sein, um die Bewegung von Rollstuhlfahrern nicht zu behindern.

Zusätzliche Dienstleistungen und Unterstützungsbereiche

Umkleideräume, Duschen und Sanitäranlagen für Personen mit eingeschränkter Mobilität / Behinderungen

Umkleideräume, Duschen und Sanitäranlagen sind so konzipiert, dass sie den spezifischen Bedürfnissen von Personen mit eingeschränkter Mobilität und Menschen mit Behinderungen gerecht werden. Sie umfassen zugängliche Duschkabinen und Toiletten, ausgestattet mit Haltegriffe und angepasste Sitze.Die Umkleideräume verfügen auch über zugängliche Schließfächer und Bänke, die es Personen mit eingeschränkter Mobilität ermöglichen, sich bequem umzuziehen und vorzubereiten. Diese Bereiche sind ausreichend geräumig, um einen einfachen Zugang und eine reibungslose Bewegung zu gewährleisten.

Ruhe- und Erste-Hilfe-Stationen

Ruhe- und Erste-Hilfe-Stationen sind für das Wohlbefinden und die Sicherheit der Nutzer unerlässlich. Bänke und Ruhezonen sind strategisch in den Sportanlagen verteilt und bieten den Menschen Bereiche zum Ausruhen und Erholen. Die Erste-Hilfe-Räume sind ausgestattet mit angepasste medizinische Ausrüstung und für Menschen mit Behinderung zugänglich, mit geschultem Personal, das effektiv auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Nutzer eingehen kann.

Barrierefreier Empfang und Kassenbereich

Empfang und Kassenbereich sind so konzipiert, dass sie für alle Menschen zugänglich sind. Dazu gehören höhenverstellbare Schalter, visuelle und akustische Kommunikationssysteme für hör- oder sehbehinderte Personen sowie breite Zugänge für Rollstühle. Das Empfangspersonal ist zudem geschult, um auf die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung einzugehen und so einen Service zu gewährleisten, der qualitativ hochwertig und inklusiv.

Wichtige Punkte zu den PMR-/PSH-Normen für Sportanlagen​

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Zugänglichkeit von Sportanlagen für alle entscheidend ist, um die Inklusion von alle Menschen, einschließlich derer mit eingeschränkter Mobilität und, allgemeiner ausgedrückt, mit Behinderung. Es ist wichtig, allgemeine Barrierefreiheitskriterien zu beachten, wie angepasste Zugangswege, eine klare und sichtbare Beschilderung sowie spezifische technische Anforderungen. Darüber hinaus müssen Sportanlagen wie die Trainingsräume, Schwimmbäder und Sportplätze müssen so konzipiert sein, dass sie den vielfältigen Bedürfnissen der Nutzer gerecht werden. Zusätzliche Dienstleistungen, wie barrierefreie Umkleidekabinen und angepasste Ruhebereiche, spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle. Die Integration dieser Barrierefreiheitsstandards bereits in der Planungsphase ist entscheidend, um eine inklusive und sichere Umgebung für alle zu schaffen. Zur Erinnerung: Dies ist für Neubauprojekte seit fast 20 Jahren eine Verpflichtung. Was bestehende Gebäude betrifft, so sollten diese theoretisch heute alle vollständig barrierefrei sein, gemäß dem Behindertengleichstellungsgesetz von 2005.Wir ermutigen Sportstättenbetreiber und -planer nachdrücklich, diese Prinzipien zu übernehmen, um einen wirklich für alle zugänglichen Sport zu fördern.

PMR-Barrierefreiheit: Die FAQ

Was sind die PMR-/PSH-Normen?

Die PMR- / PSH-Normen (Personen mit eingeschränkter Mobilität / Menschen mit Behinderung) gewährleisten die Zugänglichkeit von Gebäuden, Verkehrsmitteln und öffentlichen Räumen für alle. Sie umfassen Anforderungen wie die Zugänglichkeit für Rollstuhl, die Sicherheit für Sehbehindertesowie präzise Abmessungen für angepasste Bäder und Duschen. Diese Normen, die durch das Gesetz vom 11. Februar 2005, verlangen, dass öffentlich zugängliche Einrichtungen diese Richtlinien einhalten.

Wer überprüft die PMR- / PSH-Normen?

Die Einhaltung der PMR- / PSH-Normen wird von zugelassenen Organisationen und der zuständigen Behörden, einschließlich der staatlichen Dienststellen für Verkehrssicherheit und der Zertifizierungsstellen. Sie stellen die Einhaltung der Sicherheits- und Leistungsnormen gemäß den aktuellen Vorschriften sicher.

Was ist der Unterschied zwischen PMR und PSH?

PMR (Personnes à Mobilité Réduite – Personen mit eingeschränkter Mobilität) bezeichnet Personen, die Schwierigkeiten haben, sich fortzubewegen, oft aufgrund einer körperlichen Behinderung, Krankheit oder Verletzung, einschließlich derer, die Mobilitätshilfen wie Rollstühle benutzen. Zum Beispiel: Eine Mutter mit Kinderwagen gilt als Person mit eingeschränkter Mobilität. Im Gegensatz dazu umfasst PSH (Personnes en Situation de Handicap – Menschen mit Behinderung) alle Personen mit einer Behinderung, sei es körperlich, sensorisch, geistig oder psychisch, und deckt ein breiteres Spektrum an Bedürfnissen und Herausforderungen ab, die mit verschiedenen Arten von Behinderungen verbunden sind. Zum Beispiel: Eine Mutter mit Kinderwagen gilt als Person mit eingeschränkter Mobilität.

Die digitale Version des Hygienebuchs beseitigt viele Einschränkungen, die mit Papierformaten oder Excel-Tabellen verbunden sind. Die BatiFire-Lösung ist besonders gut für die Herausforderungen von Multisite-Umgebungen geeignet. Mehrere Hygienebücher können so gleichzeitig auf der Plattform verfolgt werden. Im Rahmen der Verwaltung mehrerer Standorte, die dem Hygienebuch unterliegen, kann der lokale Verwalter über die Plattform auf standortspezifische Informationen zugreifen. Der zentrale Verantwortliche wiederum profitiert von Tools, die Informationen kompilieren und zusammenfassen, um eine effizientere Verwaltung und Koordination zu ermöglichen.

Welche Verpflichtungen haben öffentlich zugängliche Einrichtungen (ERP) bezüglich der Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen?

Einrichtungen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind (ERP), müssen strenge Zugänglichkeitsnormen für Menschen mit Behinderungen einhalten. Dies umfasst die Zugänglichkeit von Außenwegen, Parkplätzen sowie den Zugang und Empfang in Gebäuden. Die Vorschriften decken auch die Wege innerhalb von Gebäuden, die Gestaltung von Räumlichkeiten und Sanitäranlagen sowie die Zugänglichkeit von Ausstattungen ab. Neu gebaute ERP müssen diese Normen bereits bei der Planung berücksichtigen. Bestehende Gebäude müssen sich hingegen anpassen, wobei mögliche Ausnahmen bei technischen oder finanziellen Einschränkungen. Eine öffentliches Zugänglichkeitsregister muss auch zur Verfügung stehen, um die Öffentlichkeit über die getroffenen Maßnahmen zu informieren.

Welche Türgröße für Barrierefreiheit?

Um barrierefrei zu sein, muss eine Tür eine Mindestbreite von 900 mm aufweisen, die eine nutzbare Durchgangsbreite von 830 mm bietet, um das Passieren mit Rollstühlen zu erleichtern.

Betreffen die Barrierefreiheitsnormen auch andere Arten von Einrichtungen als Sportanlagen?

Ja. Die gesetzlich vorgeschriebenen Barrierefreiheitsverpflichtungen betreffen nicht nur Sportanlagen. Sie gelten für alle Einrichtungen mit Publikumsverkehr (ERP) : Hotels, Restaurants, Bildungseinrichtungen, Geschäfte, Kultureinrichtungen oder auch Verwaltungsgebäude.

Jede Art von Einrichtung muss Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang gewährleisten, wobei Wege, der Zugang zu Dienstleistungen, interne Verkehrswege und angepasste Ausstattung berücksichtigt werden müssen. Obwohl die Prinzipien gemeinsam sind, kann ihre Anwendung je nach Aktivität und den baulichen Gegebenheiten variieren. Im Beherbergungssektor müssen Betreiber beispielsweise gesetzliche Anforderungen und die Qualität des Empfangs in Einklang bringen, wie in unserem Artikel über die Barrierefreiheit von Gebäuden und die Konformität im Hotelgewerbe.

Müssen alle Sportanlagen über ein Barrierefreiheitsregister verfügen?

Ja. Wie alle öffentlichen Einrichtungen müssen Sportanlagen ein öffentliches Barrierefreiheitsregister. Dieses Dokument informiert Nutzer über barrierefreie Ausstattung, vorgenommene Anpassungen und Dienstleistungen, die Menschen mit Behinderungen den Zugang ermöglichen. Es ist auch ein wichtiger Bestandteil der gesetzlichen Konformität, der von der Verwaltung überprüft werden kann. Um zu überprüfen, ob Ihre Einrichtung diese Verpflichtungen erfüllt, können Sie unseren Leitfaden zum Thema konsultieren: Barrierefreiheitsregister für bestehende öffentliche Einrichtungen und dessen Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.